
PEN International: Burhan Sönmez zum Präsidenten gewählt
19.10.2021
Diyanet-Präsident für weitere 5 Jahre bestätigt
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19.10.2021Journalist veröffentlicht unterdrückte Tweets über AKP-Mafia-Connections

Der Exil-Journalist Erk Acarer war Anfang Juli Opfer eines Überfalls in Berlin; der handgreifliche
Überfall auf ihn wird dem deutschen Netzwerk des türkischen Geheimdienstes MIT
zugeschrieben. Ende September veröffentlichte Acarer via Twitter Meldungen des Mafia-Paten Sedat
Peker, eines ehemaligen Erdoğan-Anhängers, der auch von Grauen Wölfen verehrt wird und
Interna aus der Zusammenarbeit des AKP-Regimes mit mafiösen Strukturen preisgibt, seitdem er
offenbar in Ungnade gefallen ist und sich ins Ausland absetzen konnte.
Peker wurde nach eigenem Bekunden vor einigen Wochen von seinem Gastland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, untersagt, seine Posts über die brisanten Verflechtungen der türkischen Regierung selbst zu verbreiten. Hierauf verbreitete Acarer diese Inhalte auf seinem eigenen Account, was jedoch zur Folge hatte, dass die Zeitung „Birgün“, für die er schreibt, von ihm abrückte und ihrem Kolumnisten die Zusammenarbeit kündigte. Acarer wird auch von einigen anderen Medien vorgeworfen, gegen journalistische Pflichten verstoßen zu haben, da er sich zum Sprachrohr von Peker gemacht habe und die nötige journalistische Distanz vermissen lasse. Der Journalist erklärte, er wäre seiner Pflicht nachgekommen, die Öffentlichkeit über unterdrückte Nachrichten zu informieren.
Siehe auch Duvar English.
Peker wurde nach eigenem Bekunden vor einigen Wochen von seinem Gastland, den Vereinigten Arabischen Emiraten, untersagt, seine Posts über die brisanten Verflechtungen der türkischen Regierung selbst zu verbreiten. Hierauf verbreitete Acarer diese Inhalte auf seinem eigenen Account, was jedoch zur Folge hatte, dass die Zeitung „Birgün“, für die er schreibt, von ihm abrückte und ihrem Kolumnisten die Zusammenarbeit kündigte. Acarer wird auch von einigen anderen Medien vorgeworfen, gegen journalistische Pflichten verstoßen zu haben, da er sich zum Sprachrohr von Peker gemacht habe und die nötige journalistische Distanz vermissen lasse. Der Journalist erklärte, er wäre seiner Pflicht nachgekommen, die Öffentlichkeit über unterdrückte Nachrichten zu informieren.
Siehe auch Duvar English.
